Überblick
Container statt Chaos
Docker löst ein altes Problem: „Bei mir läuft's doch." Statt Software direkt auf dem Rechner zu installieren, packt man sie in Container – abgeschlossene, reproduzierbare Umgebungen, die überall gleich laufen.
Container statt „works on my machine"
Ein Container bündelt Anwendung und ihre Umgebung (Laufzeit, Bibliotheken, Konfiguration). Dadurch:
- arbeitet jeder im Team mit denselben Versionen
- dauert das Onboarding Minuten statt Stunden
- ist die lokale Umgebung nah an Produktion
Container vs. virtuelle Maschine
Beide isolieren – aber unterschiedlich tief:
| Container | Virtuelle Maschine | |
|---|---|---|
| Isoliert | Prozesse | ganzes Betriebssystem |
| Größe | MB | GB |
| Start | Sekunden | Minuten |
| Overhead | gering | hoch |
Container teilen sich den Kernel des Hosts und sind dadurch leichtgewichtig – ideal für Entwicklung und Deployment.
Image vs. Container
Zwei Begriffe, die oft verwechselt werden:
- Ein Image ist die unveränderliche Vorlage (ein „Bauplan").
- Ein Container ist eine laufende Instanz dieses Images.
Aus einem Image lassen sich beliebig viele Container starten – so wie aus einer Klasse beliebig viele Objekte.
Der rote Faden
Diese Doku führt vom ersten docker run über Docker Compose (mehrere Dienste orchestrieren) bis zu Volumes, den wichtigsten Alltagsbefehlen und ein paar Best Practices für eigene Images.